Südfriedhof, Friedhof im Stadtteil Sachsenhausen, Frankfurt, Deutschland
Der Südfriedhof ist ein 13 Hektar großer Parkfriedhof in Sachsenhausen, Frankfurt, der in Teilen einem englischen Landschaftsgarten nachempfunden ist. Seine Trauerhalle im Stil des florentinischen Barocks, entworfen vom Stadtinspektor Koch und 1896 errichtet, wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und 1950 wieder aufgebaut. Auf dem Gelände befinden sich etwa 13.000 Grabstätten, darunter die deutscher und französischer Gefallener des Krieges 1870/71 sowie beider Weltkriege.
1864 beschloss der Rat, vor den Toren Sachsenhausens einen neuen Friedhof anzulegen; er wurde 1868 eröffnet und ersetzte den alten Friedhof bei der Elisabethkapelle, der seit 1508 genutzt, zu klein und ein Verkehrshindernis geworden war. Die Anlage entstand als Parkfriedhof, teils einem englischen Landschaftsgarten nachempfunden. Die Trauerhalle nach Entwurf des Stadtinspektors Koch wurde erst 1896 errichtet.
Der Friedhof birgt die Gräber deutscher und französischer Gefallener des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 sowie von Gefallenen beider Weltkriege und zivilen Opfern der Luftangriffe auf Frankfurt. Die Kriegsgräber und der Eingangsbau stehen unter Denkmalschutz. Zu den Bestatteten zählen der Fußballspieler Bernd Hölzenbein und der Jesuit und Sozialphilosoph Oswald von Nell-Breuning.
Der Friedhof umfasst 13 Hektar im Süden Sachsenhausens und grenzt östlich an die Darmstädter Landstraße, südlich liegt die Sachsenhäuser Warte. Er befindet sich unmittelbar unter der Einflugschneise des Flughafens Frankfurt, sodass Flugzeuge tief darüber hinwegfliegen. Der Eingangsbau und zahlreiche Gräber stehen unter Denkmalschutz, und die Anlage ist als Parkfriedhof gestaltet, der in Teilen einem englischen Landschaftsgarten nachempfunden ist.
Die Trauerhalle wurde vom damaligen Stadtinspektor Koch im Stil des florentinischen Barocks entworfen, aber erst 1896 errichtet, Jahrzehnte nach der Eröffnung des Friedhofs; die Inneneinrichtung schuf der Historienmaler Leopold Bode. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde sie 1950 wieder aufgebaut.
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