Berchtesgadener Hochthron, Alpengipfel in Berchtesgaden, Deutschland
Der Berchtesgadener Hochthron ist ein Alpengipfel mit einer Höhe von etwa 1.970 Metern und prägt das Landschaftsbild durch seine steilen Felswände an Ost- und Südseite. Er gehört zum Untersberg-Massiv und bildet einen charakteristischen Bergkamm mit mehreren markanten Felsformationen.
Der Berg war bereits im Mittelalter ein wichtiger Orientierungspunkt für Händler und Reisende, die durch die Berchtesgaden-Alpen zogen. Diese frühe Bedeutung als Landmarke in einem wichtigen Transitgebiet hat die regionale Infrastruktur und Siedlungsgeschichte geprägt.
Der Berg trägt einen Namen, der bis heute von der örtlichen Bergsteigergemeinde geprägt ist, die hier ihre Traditionen pflegt. Die Stöhrhaus-Hütte westlich des Gipfels dient als Treffpunkt für Wanderer und bewahrt die Art des Alpinismus, wie er in dieser Region seit Generationen betrieben wird.
Von Berchtesgaden aus führen mehrere gekennzeichnete Wanderwege auf den Gipfel, wobei der T2-klassifizierte Pfad die direkteste Route darstellt. Wer nicht oben übernachten möchte, sollte die Tageslichtstunden für An- und Abstieg einplanen.
Der Berg beherbergt eine von sechs Basisstationen, die für die Erprobung von Galileo-Navigationssatelliten genutzt werden. Dies macht ihn zu einem wichtigen Ort für europäische Weltraumforschung und trägt zur Entwicklung globaler Ortungssysteme bei.
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