Hallthurm, Gebirgspass und Baudenkmal in den Berchtesgadener Alpen, Deutschland.
Der Hallthurm ist ein Bergpass und geschuetztes Bauwerk zwischen Bischofswiesen und Bayerisch Gmain in den Berchtesgadener Alpen. Die Route verbindet beide Orte auf etwa 693 Metern Hoehe und wird heute von der Bundesstraße 20 durchquert, die das Gebiet ganzjaehrig erschliesst.
Der Pass entstand als wichtige Verbindungsroute in einer Zeit, als die Durchquerung der Alpen eine grosse Herausforderung darstellte. Seine strategische Bedeutung blieb ueber Jahrhunderte hinweg erhalten, da er Regionen verband und den Handel sowie die Bewegung von Menschen durch das Gebirge ermoegliche.
Der Ort trägt seinen Namen von einem historischen Turm, der einst die Passage markierte und heute noch das Landschaftsbild prägt. Diese bauliche Besonderheit zeigt, wie Menschen in den Bergen Orientierungspunkte schufen, um sich in der schwierigen Gebirgswelt zurechtzufinden.
Der Ort ist ueber die Bundesstraße 20 erreichbar, die das ganze Jahr ueber befahrbar ist und einen komfortablen Zugang bietet. Besucher sollten mit wechselndem Wetter rechnen und waehrend der Wintermonate mit schneebedeckten Bedingungen planen, auch wenn die Strasse selbst gut gepflegt wird.
Der Ort verbindet auf ungewoehnliche Weise ein natuerliches geografisches Merkmal mit einem geschuetzten Bauwerk an ein und demselben Ort. Diese Kombination macht ihn zu einem seltenen Beispiel, wo Natur und menschliches Bauerbe in einer einzigen Landschaft zusammentreffen.
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