Ölgangsinsel, Halbinsel und Naturschutzgebiet in Neuss, Deutschland.
Die Ölgangsinsel ist ein Naturschutzgebiet zwischen Düsseldorf-Heerdt und dem Hafen von Neuss, das sich über mehrere Kilometer entlang des Rheins erstreckt. Das Gelände besteht aus offenen Wiesen, Schilfbereichen und Waldflächen, die von Wasser durchzogen sind und regelmäßig von Hochwasser beeinflusst werden.
Das Gebiet wurde 1977 zum Naturschutzgebiet erklärt und ist seitdem das älteste in der Region. Der Name stammt von der historischen Aalbewirtschaftung, die dort lange Zeit betrieben wurde.
Die Halbinsel beherbergt eine bedeutende Graureiherkolonie und dient als regelmäßiges Brutgebiet für Pirole, wodurch sie Vogelforscher anzieht.
Der Zugang ist begrenzt, da das Gebiet zu Brut- und Rastzeiten für Vögel geschützt ist. Es ist besser, die Fläche vom Ufer aus zu beobachten oder an geführten Touren teilzunehmen, um die beste Perspektive zu erhalten.
Seit 1966 gibt es dort Versuchsflächen mit verschiedenen Hybrid-Pappelsorten, die heute natürliche Erfolgsionsflächen bilden. Diese experimentellen Anpflanzungen zeigen, wie sich die Vegetation im Laufe der Jahrzehnte natürlich weiterentwickelt.
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