Haselhorst, Industrieviertel in Spandau, Deutschland
Haselhorst ist ein Ortsteil Berlins, der sich zwischen Siemensstadt und dem Zentrum von Spandau erstreckt und von Wasser geprägt ist. Die Gegend wird von der Havel im Westen und der Spree im Süden begrenzt und bildet so eine geografisch eigenständige Insel.
Der Ortsteil entstand aus einer früheren Herrschaft und wurde 1910 nach Spandau eingemeindet. Bei der großen Verwaltungsreform von 1920 wurde er Teil des heutigen Berlins.
Der Stadtteil hat tiefe Wurzeln in der Industrie, wo namhafte Unternehmen wie BMW, Siemens und Osram bis heute präsent sind. Diese Fabriken haben den Charakter des Ortes über Generationen hinweg geprägt und bestimmen das tägliche Leben vieler Bewohner.
Die U7-U-Bahn-Linie durchquert den Ortsteil und hält an drei Stationen, die eine direkte Verbindung zum Rest Berlins ermöglichen. Wer die Gegend erkunden möchte, sollte beachten, dass das Wasser die Bewegungsfreiheit begrenzt und nur bestimmte Brücken zur Verfügung stehen.
Der Stadtteil ist von Wasser auf drei Seiten umgeben, was ihm eine ungewöhnliche geografische Position gibt. Diese isolierte Lage hat die Entwicklung des Viertels stark geprägt und unterscheidet es von den meisten anderen Berliner Bezirken.
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