Kirchenprovinz Paderborn, Katholische Kirchenprovinz in Paderborn, Deutschland.
Die Kirchenprovinz Paderborn ist eine katholische Kirchenprovinz in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Deutschland, mit der Erzdiözese Paderborn als Metropole und mehreren Suffraganbistümern. Das Gebiet erstreckt sich über Westfalen und angrenzende Teile Norddeutschlands und umfasst zahlreiche Pfarreien und kirchliche Einrichtungen.
Das Bistum Paderborn wurde um das Jahr 799 gegründet, als Karl der Große es als Teil seiner Christianisierungspolitik in Sachsen einrichtete. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs es zur Erzdiözese und bildete schließlich eine eigene Kirchenprovinz, die heute noch besteht.
Die Erzdiözese Paderborn ist die älteste im deutschen Teil des Heiligen Römischen Reichs gegründete Diözese östlich des Rheins, was ihr in der Region eine besondere Stellung verleiht. Wallfahrten und Kirchenfeste ziehen noch heute Gläubige aus dem ganzen Gebiet an und prägen den Rhythmus des Jahres in vielen Gemeinden.
Die Kathedrale in der Stadtmitte von Paderborn ist der bekannteste Anlaufpunkt für Besucher der Provinz und zu Fuß vom Bahnhof aus erreichbar. In der Umgebung gibt es weitere Kirchen und religiöse Stätten, die man ohne Auto besuchen kann, wobei es sich empfiehlt, vorab nach Gottesdienstzeiten zu schauen.
Paderborn war der Ort eines bedeutenden Treffens zwischen Karl dem Großen und Papst Leo III. im Jahr 799, kurz bevor Karl zum Kaiser des Abendlandes gekrönt wurde. Dieses Treffen machte die Stadt vorübergehend zu einem Mittelpunkt europäischer Geschichte.
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