Borgfeld, Wohnviertel in Bremen, Deutschland
Borgfeld ist ein Wohnviertel am östlichen Rand Bremens, das sich über 16 Quadratkilometer erstreckt und moderne Häuser, traditionelle Architektur und Agrarflächen miteinander verbindet. Das Gebiet bietet ein gemischtes Wohnumfeld mit offenen Grünflächen und bebauten Bereichen.
Das Viertel wurde im Laufe der Zeit von Agrarflächen zu einem gemischten Wohn- und Landwirtschaftsgebiet entwickelt. Wilhelm Kaisen, ein ehemaliger Bremer Bürgermeister, lebte hier von 1934 an, und sein ehemaliges Wohnhaus wird heute als Vorschule genutzt.
Das Viertel bewahrt landwirtschaftliche Traditionen mit aktiven Bauernhöfen und Scheunen, die seinen Ruf als Dorf innerhalb der Bremer Stadtgrenzen prägen. Diese ländliche Identität bleibt in der Landschaft und im Alltag der Bewohner spürbar.
Das Viertel ist durch die Straßenbahnlinien 4 und 4S sowie die Buslinien 31, 630 und 670 mit der Bremer Innenstadt verbunden. Die öffentlichen Verkehrsmittel bieten regelmäßige Verbindungen für Besucher und Bewohner.
Die Borgfelder Wümmewiesen, Bremens größtes Naturschutzgebiet, verwandeln sich im Winter in eine Eisfläche, wenn die Wiesen natürlicherweise überfluten und gefrieren. Dieses saisonale Phänomen schafft einen unerwarteten Ort für Winteraktivitäten in der Großstadt.
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