Wikingborg, Denkmalgeschütztes Gebäude in Borgfeld, Bremen, Deutschland.
Wikingborg ist eine eingeschossige, mit weißen Steinen verkleidete Villa an der Katrepeler Landstraße 51 in Borgfeld, 1961/62 nach Plänen von Eberhard Gildemeister erbaut. Ein zeltdachartiger Trakt mit geschwungenem, nur von wenigen Gauben durchbrochenem First bildet den Wohnteil, an den sich ein geschwungener Gebäudeteil anschließt. Zwischen Wohntrakt und dem ehemaligen Pferdestall mit sechs Boxen und der Hausmeisterwohnung überdeckt dieses Dach mit runden Ziegeln den Durchgang.
Die Villa wurde 1961/62 für den Bremer Reeder und Schiffsmakler Helmut Parchmann gebaut, der seine Reederei 1956 gründete; 1962 besaß sie neun Schiffe. Während der Bauzeit des vermutlich zwei Millionen Mark teuren Anwesens geriet die Reederei in eine Krise und es musste ein weit beachtetes Insolvenzverfahren durchgeführt werden. Seit 1981 steht das Haus unter Bremer Denkmalschutz und ist mittlerweile in Eigentumswohnungen aufgeteilt.
Der Name Wikingborg verweist auf das vergoldete Wikingerschiff, das einst den Dachfirst krönte. Vor dem von einer Arkade überdeckten Eingang steht eine Pferdeplastik von Herbert Kubica, und der ehemalige Pferdestall mit sechs Boxen samt Hausmeisterwohnung ist durch einen überdeckten Durchgang mit dem Haus verbunden.
Das Gebäude befindet sich in der Katrepeler Landstraße 51 und ist heute als Eigentumswohnungen gestaltet. Der Komplex ist weitgehend sichtbar von der Straße aus, erfordert aber Respekt vor dem Privatgrundstück.
Das vergoldete Wikingerschiff auf dem Dach ist verschwunden, doch der Name Wikingborg blieb am Haus haften. Der Bauherr, Reeder Helmut Parchmann, gründete seine Reederei 1956; 1962 besaß sie neun Schiffe. Während des Baus der vermutlich zwei Millionen Mark teuren Villa geriet das Unternehmen in ein viel beachtetes Insolvenzverfahren. Das Haus ist heute in Eigentumswohnungen aufgeteilt.
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