Altes Palais, Königlicher Palast in Hannover, Deutschland
Das Altes Palais war ein dreigeschossiges Gebäude am Hannah-Arendt-Platz und stand sich direkt gegenüber vom Leineschloss. Der Bau erstreckte sich über eine Breite von etwa 40 Metern und verfügte über elegante Innenräume für die königliche Familie.
Ein Minister namens Johann Clamer von dem Bussche kaufte 1751 drei Häuser und ließ daraus diesen Palast errichten. Das Gebäude verschwand 1943 durch Bombenanschläge, nachdem es fast 200 Jahre das Stadtbild geprägt hatte.
Der Palast diente ab 1830 als königliche Winterresidenz, während das Leineschloss für zeremonielle und repräsentative Funktionen genutzt wurde.
Der Palast wurde zwischen 1814 und 1820 vom Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves grundlegend erneuert und vergrößert. Besucher können heute nur noch historische Bilder und Sammlungen in Museen sehen, da das Original nicht mehr existiert.
Zwischen 1853 und 1893 beherbergte der Palast eine private Bibliothek der königlichen Familie, eine beeindruckende Waffensammlung und eine Münzsammlung. Diese wertvollen Sammlungen wurden vor der Zerstörung gerettet und sind in verschiedenen Hannover-Museen verstreut.
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