St. Ottilien, Waldheiligtum im Stadtteil Waldsee, Freiburg, Deutschland.
St. Odile ist ein Kirchengebäude, das sich in einer Lichtung auf 480 Metern Höhe innerhalb der oberen St. Odile-Schlucht befindet und eine Quelle aufweist, die in die Struktur integriert ist. Das Bauwerk sitzt in einer waldigen Umgebung, die es von den meisten anderen Kirchen in der Gegend unterscheidet.
Die erste Kapelle wurde 679 errichtet, gefolgt von Umbauten 1100 und 1503, wobei nach Schäden durch schwedische Truppen 1632 umfangreiche Wiederherstellungen durchgeführt wurden. Die Struktur überlebte mehrere Perioden von Zerstörung und Wiederaufbau über ihre lange Geschichte.
Die Kirche ist dem Namen der heiligen Odile gewidmet, die in der Kunstdarstellung mit einem Äbtissinstab und einem aufgeschlagenen Buch mit Augen zu sehen ist - diese Symbole beziehen sich auf ihre Geburt als blinde Person und ihre Verbindung zur Heilung von Augenleiden. Besucher können diese Darstellungen in den Kirchenfenstern und Kunstwerken betrachten.
Die Kirche kann über eine autofreie Zufahrt oder über den Kreuzweg erreicht werden, der von der Kartäuserstraße beginnt und zu ihr hinaufführt. Der Ort erfordert etwas Fußmarsch, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen.
Bei der Restaurierung 1966 wurden mittelalterliche Fresken entdeckt, die dem Gebäude erheblichen historischen Wert verliehen. Diese Malereien geben Einblick in die künstlerische Ausstattung früherer Epochen.
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