E-Werk, Veranstaltungsort und Architekturdenkmal in Berlin-Mitte, Deutschland
Das E-Werk ist ein neungeschossiges ehemaliges Umspannwerk mit roten Ziegelmauern und industriellem Design, das sich in der Nähe des Checkpoint Charlie befindet. Die Konstruktion zeigt typische Merkmale der Elektrizitätsversorgung des 20. Jahrhunderts mit großzügigen Räumen und stabiler Architektur.
Der Architekt Hans Heinrich Müller entwarf dieses Elektrizitätswerk zwischen 1926 und 1928 als Versorgungszentrum für die Berliner Bezirke einschließlich der Friedrichstraße. Nach der Wiedervereinigung wurde das Gebäude zu einem kulturellen Ort umgewandelt, der neue Nutzungen jenseits seiner technischen Ursprünge fand.
Der Ort war in den 1990er Jahren ein Zentrum für Techno-Musik und zog Menschen aus der ganzen Welt an, die hier elektronische Klänge erlebten. Die Räume des Gebäudes wurden zur Bühne für DJs und Musiker, die die damalige elektronische Kultur prägten.
Das Gebäude befindet sich an der Mauerstraße 78-80 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, besonders vom Checkpoint Charlie aus. Besucher sollten beachten, dass die Zugänglichkeit zu verschiedenen Ebenen abhängig von der jeweiligen Veranstaltung oder Ausstellung sein kann.
Das quadratische Kontrollzimmer des Gebäudes ist eines der ältesten erhaltenen architektonischen Elemente der deutschen Elektrizitätsindustrie. Dieses Merkmal zeigt, wie Ingenieure und Architekten die Kontrolle über komplexe technische Systeme früher räumlich organisierten.
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