Detlev-Rohwedder-Haus, Bürogebäude in Mitte, Deutschland.
Das Detlev-Rohwedder-Haus ist ein Verwaltungsbau entlang der Wilhelmstraße im Bezirk Mitte, der heute das Bundesministerium der Finanzen beherbergt. Der Komplex erstreckt sich entlang mehrerer Straßenzüge und zeigt eine monumentale Fassade aus hellem Naturstein mit rhythmisch gegliederten Fensterachsen.
Der Bau entstand zwischen 1935 und 1936 als Reichsluftfahrtministerium unter der Leitung von Hermann Göring. Nach dem Krieg diente das Gebäude als Haus der Ministerien in der Deutschen Demokratischen Republik und wurde später nach einem westdeutschen Politiker umbenannt.
Die Struktur zeigt Elemente deutscher Verwaltungsarchitektur der 1930er Jahre mit Travertin- und Kalksteinfassaden aus 50 Steinbrüchen.
Das Gebäude liegt an der Wilhelmstraße und kann von außen betrachtet werden, da es als aktives Regierungsgebäude in der Regel nicht öffentlich zugänglich ist. Die nahegelegenen Straßen ermöglichen einen guten Blick auf die gesamte Fassadenlänge.
Im Juni 1953 versammelten sich Tausende von Demonstranten vor dem damaligen Haus der Ministerien und forderten politische Veränderungen. Der Aufstand markierte einen der ersten großen Proteste gegen die kommunistische Regierung in Osteuropa.
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