Stein-Denkmal, Bronzeplastik für Karl Freiherr vom Stein in Berlin-Mitte
Die Statue Freiherr Karl vom und zum Stein ist eine Bronze- und Granitfigur von etwa 7,8 Metern Höhe, die einen Mann in Mäntel mit ernster Miene zeigt, einen Gehstock in der linken Hand und die rechte Hand leicht nach vorne gestreckt. Die Basis besteht aus mehreren Ebenen mit Reliefs, die Szenen aus seinem Leben darstellen, und wird von vier kleineren Figuren an den Ecken bekrönt.
Das Werk wurde zwischen 1864 und 1869 von Hermann Schievelbein begonnen und nach dessen Tod von Hugo Hagen vollendet, woraufhin es 1875 in Bronze gegossen wurde. Die Statue wurde ursprünglich auf dem Dönhoffplatz aufgestellt, später mehrfach verlegt und steht seit 2003 an ihrem heutigen Standort vor dem Parlamentsgebäude.
Die Statue zeigt eine Figur in Kleidung des frühen 19. Jahrhunderts, die auf Unter den Linden steht und an einen bedeutenden Reformer erinnert. Um die Basis herum stehen vier weibliche Figuren, die Tugenden wie Vaterlandsliebe, Willenskraft, Glaube und Wahrheitsliebe darstellen und dem Besucher die Werte vermitteln, für die dieser Mann stand.
Die Statue steht vor dem Berliner Parlamentsgebäude auf Unter den Linden und ist von der Straße aus leicht zugänglich und kostenlos zu besichtigen. Sie können sie jederzeit vorbeigehen und von verschiedenen Winkeln betrachten, wobei die beste Ansicht von der Vorderseite des Monuments erreicht wird.
Das Denkmal wurde 1981 an seinen heutigen Standort verlegt, nachdem es Jahrzehnte an verschiedenen Orten in Berlin gestanden hatte, und zeigt damit die wechselvolle Geschichte der Stadt selbst. Die vier weiblichen Figuren an den Ecken sind nicht allgemein bekannt, obwohl sie zentral sind für das Verständnis des Monumentes als Darstellung von Tugenden.
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