Burg Glambek, Mittelalterliche Burgruine in Fehmarn, Deutschland.
Glambæk ist eine Burganlage auf der Insel Fehmarn an der Ostseeküste, von der nur noch Steinmauern und Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert erhalten sind. Die Reste zeigen die ursprüngliche Anordnung der Befestigungswerk und erlauben Einblicke in die Architektur und Bauweise dieser mittelalterlichen Verteidigungsanlage.
Waldemar II. von Dänemark ließ die Niederungsburg 1210 auf der Halbinsel Burgtiefe errichten. 1248 fand hier die Hochzeit Christophs, Bruder Eriks IV., mit Margarete Sambiria statt, 1307 der Glambeker Vergleich. Erik von Pommern zerstörte sie 1420; nachdem Christians IV. Rückeroberungsversuch 1628 gescheitert war, trug man die Backsteine ab, bis Flugsand die Anlage verschüttete, die das Ostseesturmhochwasser 1872 wieder freispülte.
Der Burgname steht für den „Glambeker Vergleich“ von 1307, als König Erik VI. von Dänemark zwischen den Holsteiner Grafen und dem Landadel vermittelte. 1320 erließ Christoph II. hier das Älteste Fehmarnsche Landrecht; sein Amtmann aus dem Geschlecht Reventlow sprach Recht und ließ 1321 viele Leute hängen. Heute liegt die Anlage hinter einer Ferienanlage nahe dem Südstrand, von Unkraut überwuchert und ohne Info-Tafeln.
Die Ruine liegt hinter einer Ferienanlage beim Südstrand von Burgtiefe, ohne angemessene Zuwegung und ohne Info-Tafeln. Sie ist von Unkraut überwuchert und schwer auffindbar. Nähern Sie sich zu Fuß vom Strandbereich und rechnen Sie mit unebenem Gelände.
Die Burg wurde weitgehend ihrer Backsteine beraubt und versank dann unter Flugsand; das Ostseesturmhochwasser 1872 spülte die Reste wieder frei, ab 1908 wurde systematisch ausgegraben. Heute liegt die Anlage hinter einer Ferienanlage, ohne angemessene Zuwegung und Info-Tafeln und von Unkraut überwuchert.
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