Alter Schlachthof, Kulturzentrum in Soest, Deutschland
Der Alte Schlachthof in Soest ist ein Kultur- und Bürgerzentrum in den Gebäuden des ehemaligen städtischen Schlachthofs gegenüber dem Ulricher Tor. Das Gelände umfasst rund 8000 m² mit vier Gebäuden und etwa 2500 m² Nutzfläche, die durch überdachte Wege verbunden sind. Die Silhouette der alten Schlachthallen, der Schornstein und der ehemalige Kühlturm prägen bis heute das Stadtbild und dienen dem Kulturhaus als Emblem.
Der städtische Schlachthof wurde am 11. April 1881 auf einem vom Gastwirt W. Keining am Ulrichertor erworbenen Grundstück in Betrieb genommen, mit einer großen Schlachthalle für alle Viehgattungen, Stallungen und Verwaltung. 1928 folgte ein grundlegender Umbau nach Plänen des Berliner Spezialarchitekten Frese: Die Hallen wurden in West-Ost-Richtung gruppiert, neue Stallungen, eine Darmschleimerei und eine Kuttelei kamen hinzu. Der Bauplan von 1928 diente vielen Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen als Vorlage. 1989 endete der Betrieb.
Der Ort ist ein Kultur- und Bürgerzentrum in den Gebäuden des ehemaligen städtischen Schlachthofs gegenüber dem Ulricher Tor. Als Emblem dient dem Kulturhaus die Silhouette der alten Schlachthallen, der Schornstein und der ehemalige Kühlturm. Erhalten sind die großen Dampfkessel des Kesselhauses und die intakte Blutwanne.
Das Gelände liegt am Rand der Soester Innenstadt außerhalb des Mauerrings, gegenüber dem Ulricher Tor, auf rund 8000 m². Fast alle Räume sind ebenerdig und barrierefrei, und etwa 1000 m² der Wege zwischen den vier Gebäuden sind überdacht, sodass man zwischen den Hallen bleibt, ohne ins Freie zu treten.
Der überarbeitete Bauplan von 1928 stammte vom Berliner Spezialarchitekten Frese und diente vielen Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen als Vorlage. Die großen Dampfkessel des Kesselhauses und die Blutwanne sind im heutigen Kulturzentrum erhalten.
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