Franziskanerminoritenkloster Soest, Kirchengebäude in Soest
Das Franziskanerkloster Soest ist ein Klostergebäude mit einer verbundenen Kirche in der Altstadt, die um 1259 erbaut wurde. Die Kirche zeigt gotische Merkmale mit hohen Säulen und breiten Fenstern, während die Gesamtanlage aus Naturstein gefertigt ist und das schlichte Baudesign des Mittelalters bewahrt.
Das Kloster wurde 1233 auf Veranlassung des Kölner Erzbischofs gegründet und war das erste Franziskaner-Kloster in Westfalen. Es war etwa 600 Jahre lang aktiv und schloss 1814 nach der Säkularisierung, woraufhin die Kirche 1851 in protestantischen Besitz überging.
Der Name 'Graues Kloster' bezieht sich auf die Gewänder der Franziskaner-Mönche, die hier lebten und arbeiteten. Das Gebäude und die Kirche sind bis heute sichtbare Zeichen der religiösen Gemeinschaft, die über Jahrhunderte hinweg den Armen und Kranken der Stadt half.
Das Kloster befindet sich in der Altstadt Soests mit engen Gassen und historischen Gebäuden, die zu Fuß leicht zu erkunden sind. Die Kirche ist heute für Besucher zugänglich und wird für Gottesdienste, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Eine Fotografie aus dem Jahr 1913 zeigt die Anlage mit ihren massiven Steinmauern und dem spitz zulaufenden Dach der Kirche, bevor Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg die Struktur beschädigten. Die anschließende Restaurierung in den 1950er-Jahren machte die Kirche zu einem interessanten Beispiel dafür, wie historische Gebäude wiederaufgebaut werden können.
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