Wilhelm-Morgner-Haus, Kunstmuseum und Kulturdenkmal in Soest, Deutschland.
Das Wilhelm-Morgner-Haus beherbergt etwa 60 Gemälde und über 400 grafische Arbeiten des Expressionisten Wilhelm Morgner sowie eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken aus der Region. Das Gebäude zeigt auch Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert von anderen Künstlern aus Nordrhein-Westfalen.
Das Haus war ursprünglich die Wohnstätte von Wilhelm Morgner, einem Künstler des frühen 20. Jahrhunderts, der 1916 im Ersten Weltkrieg starb. Später wurde es in ein Museum umgewandelt und öffnete 1962 seine Türen, um das Andenken des Künstlers zu bewahren.
Das Haus bewahrt die Geschichte eines lokalen Künstlers, dessen Werke lange Zeit als entartet galten und dennoch erhalten blieben. Besucher können sehen, wie seine Familie und die Stadt sein Andenken bewahrt haben.
Das Museum befindet sich in einem traditionellen Stadthaus und ist leicht zu erreichen, mit ausreichend Platz zum Erkunden der verschiedenen Galerien. Besucher sollten etwa zwei Stunden einplanen, um die Sammlungen gemütlich durchzusehen und einen guten Überblick zu bekommen.
Die Sammlung umfasst Werke, die das Nazi-Regime als entartet verbieten wollte, aber Morgners Familie konnte sie verstecken und retten. Diese geretteten Stücke sind nun das Herzstück der heutigen Ausstellung.
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