St.-Pauli-Landungsbrücken, Hafenanlage in St. Pauli, Deutschland
Die St. Pauli Landungsbrücken sind eine lange Kaianlage an der Nordseite des Hamburger Hafens, etwa 688 Meter, mit schwimmenden Pontons, die durch zehn bewegliche Brücken verbunden sind. Das Gebäude wirkt wie ein großer Bahnhof direkt am Wasser und verbindet alle möglichen Verkehrsmittel an einem Ort.
Die erste hölzerne Anlegestelle entstand 1839 für Dampfschiffe, während die heutige Struktur zwischen 1907 und 1909 von den Architekten Raabe und Wöhlecke erbaut wurde. Dieses neue Design sollte den wachsenden Anforderungen des modernen Hafenverkehrs gerecht werden.
Das Gebäude beeindruckt mit seinen Kuppeln und markanten Eingängen aus Tuffstein, die es seit 2003 unter Denkmalschutz stellen. Die Architektur spiegelt die historische Rolle als Tor zur Hafenwelt wider und prägt bis heute das Gesicht dieser Ufergegend.
Die Anlage dient als Verkehrsknotenpunkt mit S-Bahn, U-Bahn, Bussen und Fähren, die alle hier zusammenkommen. Die beweglichen Brücken passen sich den Wasserständen an, weshalb es ratsam ist, die Wege zum Wasser hin zu erkunden und die verschiedenen Ebenen zu beachten.
Der Pegelturm zeigt die Wasserstände durch eine Wandanzeige und dient gleichzeitig als Uhr für die Hafenverwaltung. Dieses praktische System verbindet zwei Funktionen, die für Seeleute und Arbeiter gleichermaßen wichtig waren.
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