Augusteum und Lutherhaus Wittenberg, Reformationsmuseum in Lutherstadt Wittenberg, Deutschland
Das Lutherhaus ist ein ehemaliges Klostergebäude in Wittenberg, das Martin Luther über viele Jahrzehnte als Wohnort nutzte und in dem er seine wichtigsten theologischen Werke verfasste. Im Gebäude befinden sich mehrere Ausstellungsebenen mit originalen Möbeln, historischen Dokumenten und persönlichen Gegenständen, die sein Leben und sein Wirken dokumentieren.
Das Gebäude wurde ursprünglich 1504 als Augustinerkloster errichtet und wurde Luther ab 1508 zur Heimat, wo er bis zu seinem Tod blieb. Von diesem Ort aus verbreiteten sich seine Ideen zur Kirchenreform in ganz Europa und prägten die religiöse Landschaft der folgenden Jahrhunderte.
Der Raum, in dem Luther arbeitete, zeigt die Ausstattung seines Schreibtisches und seiner persönlichen Gegenstände, die einen Eindruck von seinem alltäglichen Leben vermitteln. Besucher können sehen, wo er seine Texte verfasste und wie er seinen Arbeitsplatz organisiert hatte.
Das Haus ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und soll 2026 wiedereröffnet werden. Während dieser Zeit finden temporäre Ausstellungen im benachbarten Augusteum-Gebäude in der Collegienstraße statt, wo Besucher mehr über die Zeit und das Wirken erfahren können.
Das Haus beherbergt die größte Sammlung von Objekten aus der Reformationszeit, mit über tausend authentischen Artefakten, die sonst nirgends zusammengefasst sind. Diese Sammlung macht es zum umfassendsten Zeugnis dieser entscheidenden Periode der europäischen Geschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.