Andernach, Mittelalterliche Stadt am Rhein in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Andernach ist eine Stadt am linken Rheinufer in Rheinland-Pfalz, die sich zwischen der Nette und dem früheren Fischerdorf Fornich erstreckt. Ihre Altstadt bewahrt Abschnitte der alten Stadtmauer und mittelalterliche Türme, die sich über schmale Straßen und Plätze verteilen.
Die Römer gründeten diesen Ort im Jahr 12 v. Chr. als Militärlager auf keltischem Grund und nannten ihn Antunnacum. Im Mittelalter wuchs die Siedlung zu einem wichtigen Handelsplatz am Rhein und erhielt ihre Stadtmauern und Wehrtürme.
Der Name stammt aus dem Keltischen und verweist auf eine vorchristliche Siedlung, die einst an diesem Rheinabschnitt lag. Besucher können heute die Marktstraße entlanggehen und sehen, wie Fachwerkhäuser und enge Gassen das Bild der Innenstadt prägen.
Der Bahnhof liegt zentral und verbindet Reisende über Regionalzüge und Fernverbindungen mit Städten wie Köln und Koblenz. Der Altstadtkern lässt sich zu Fuß erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.
Ein Kaltwassergeysir in der Nähe schießt in regelmäßigen Abständen bis zu 60 Meter hoch und gilt als der höchste seiner Art auf der Erde. Das Naturphänomen entsteht durch vulkanisches Kohlendioxid, das durch das Grundwasser aufsteigt und sich seinen Weg nach oben bahnt.
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