Frankfurt-Eschersheim, Wohnbezirk in Frankfurt-Mitte-Nord, Deutschland
Eschersheim ist ein Wohnviertel in Frankfurt-Mitte-Nord, das sich entlang der Nidda erstreckt und eine vielfältige Mischung aus Einfamilienhäusern, Villen und einem erhaltenen historischen Zentrum bietet. Die Gegend wird durch das Nebeneinander dieser Architekturstile geprägt, wobei ältere Gebäude neben moderneren Wohnstrukturen stehen.
Das Viertel geht auf das Jahr 1000 zurück, als es zur Vogtei Bornheimerberg gehörte und von der Benediktinerabtei Seligenstadt verwaltet wurde. Diese frühe Verbindung zur kirchlichen Verwaltung prägte die Entwicklung des Ortes über Jahrhunderte.
Die Kirchen prägen das Ortsbild bis heute: Die neoromanische St.-Josef-Kirche von 1914 und die ältere Emmaus-Kirche zeigen, wie verschiedene Glaubensgemeinschaften den Ort über Generationen mitgestalteten. Wer durch die Straßen geht, sieht an diesen Gebäuden, wie wichtig der Glaube für das Leben hier war und teilweise noch ist.
Das Viertel ist durch die U-Bahn-Stationen Weißer Stein und Lindenbaum mit Frankfurt verbunden und bietet gute Zugänglichkeit für Besucher. Die nördliche Grenze wird von der Autobahn A661 geprägt, was die Infrastruktur des Viertels beeinflusst.
Ein Wasserturm aus dem Jahr 1901 ragt im südlichen Teil des Viertels auf und zählt zu den höchsten Strukturen Frankfurts. Dieses Industriedenkmal ist ein sichtbares Zeichen der technischen Modernisierung, die das Viertel Anfang des 20. Jahrhunderts durchlief.
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