Baldeneysee, See in Essen, Deutschland.
Der Baldeneysee ist ein Stausee im Süden von Essen, der sich zwischen bewaldeten Ufern erstreckt und vielfältige Wassersportmöglichkeiten bietet. Das Gewässer umfasst mehrere Buchten und Halbinseln, die Platz für Segel- und Rudervereine sowie Badestellen schaffen.
Der See entstand 1931 durch die Aufstauung der Ruhr, um das Flusswasser zu reinigen und für die industrielle Nutzung aufzubereiten. Nach dem Rückgang der Schwerindustrie wandelte sich das Gebiet zu einem Erholungsraum für die Bevölkerung der Region.
Der Name stammt von Burg Baldeney, deren Ruine auf einem Hügel über dem Wasser thront und Spaziergängern ein vertrautes Ziel bietet. Segler nutzen das Gewässer regelmäßig, und an Sommerabenden füllen sich die Uferwege mit Radfahrern und Familien, die den Blick auf das Wasser genießen.
Ein befestigter Rundweg von knapp 15 Kilometern umgibt das Gewässer und eignet sich gut zum Radfahren oder für Spaziergänge. An mehreren Stellen gibt es Einstiege und Rastplätze, die den Zugang zum Ufer erleichtern.
Ein Elektroschiff mit Methanolantrieb verkehrt in den Sommermonaten auf dem See und bietet Rundfahrten ohne Dieselabgase an. Die Technik macht die Fahrten leiser als bei herkömmlichen Motorschiffen.
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