Alte Synagoge, Synagoge in Berlin-Mitte, Deutschland.
Die Alte Synagoge ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Berlin-Mitte, das mit einem Hauptbetsaal mit Galerien und einer Goldkuppel geprägt ist. Das Gebäude zeigt architektonische Elemente aus dem 19. Jahrhundert und kann historisch bis zu 3000 Besucher aufnehmen.
Das Gebäude wurde 1866 errichtet und überstand Zerstörungsversuche während des Pogroms von November 1938 dank der Intervention des Polizeipräsidenten Wilhelm Krützfeld. Diese Rettung machte es zu einem der wenigen grösseren jüdischen Gebäude, das in Berlin die Zeit des Krieges überdauerte.
Das Gebäude dient heute als Zentrum für jüdische Bildung und Kultur in Berlin. Besucher können Ausstellungen zur jüdischen Geschichte der Stadt erkunden und an regelmässigen Veranstaltungen teilnehmen.
Der Ort liegt zentral in Berlin-Mitte und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Das Gebäude beinhaltet eine ständige Ausstellung namens 'Open ye the Gates', die die Geschichte der Synagoge und das jüdische Erbe zeigt.
Bei der Restaurierung wurde die ursprüngliche Fassade und die goldene Kuppel bewahrt, während Steine in den Boden verlegt wurden, um die einstige Grösse des Komplexes zu markieren. Diese subtile Markierung ermöglicht Besuchern, das Ausmass des ursprünglichen Gebäudes zu verstehen, das teilweise zerstört worden war.
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