Alte Synagoge, Historische Synagoge in Cottbus, Deutschland.
Die Alte Synagoge in Cottbus war ein religiöses Gebäude, das sich einst an der Karl-Liebknecht-Straße 132 befand und Platz für etwa 300 Gläubige bot. Das ursprüngliche Bauwerk existiert nicht mehr, doch seine einstige Lage wird heute durch ein Warenhaus mit Gedenkplakette markiert.
Das Gebäude wurde 1902 errichtet und diente der jüdischen Gemeinde als religiöser Mittelpunkt bis zu seiner Zerstörung während der Novemberpogrome 1938. Mit dem Angriff auf diese Synagoge endete auch die Jahrhundert lange jüdische Präsenz in Cottbus.
Die Synagoge war ein wichtiger Treffpunkt für die jüdische Gemeinde in Cottbus und prägte das religiöse Leben der Stadt über Jahrzehnte hinweg. Heute erinnert ein Denkmal an der Stelle an diese verlorene Gemeinschaft und ihre Bedeutung für die lokale Gesellschaft.
Der Gedenkort befindet sich an der Karl-Liebknecht-Straße 132, wo heute ein Warenhaus steht und leicht zu erreichen ist. Die Plakette an der Westseite des Gebäudes ist vom Gehweg aus sichtbar und kann zu jeder Tageszeit besucht werden.
Eine Inschrift des Rabbiners Martin Riesenburger über Frieden ist in die Gedenkplakette eingraviert, die 1999 angebracht wurde. Diese Worte bewahren die Botschaft eines Mannes, der die Gemeinde leitete und deren Vermächtnis nach der Zerstörung ehrt.
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