Clausthal-Zellerfeld, Bergbau- und Universitätsstadt in Niedersachsen, Deutschland.
Clausthal-Zellerfeld liegt auf einer Hochfläche im südwestlichen Harz auf etwa 560 Metern Höhe und umfasst die Ortsteile Clausthal, Zellerfeld und Buntenbock. Die Straßen verlaufen zwischen bewaldeten Hügeln, während sich Wohnviertel und Universitätsgebäude über mehrere Kilometer verteilen.
Die Gemeinde entstand 1924 durch Zusammenschluss zweier Bergbaustädte, die seit dem 16. Jahrhundert Silber und andere Erze förderten. In den 1830er Jahren entwickelte der Ingenieur Wilhelm Albert hier das moderne Drahtseil für den Bergbau.
Der Name erinnert an zwei Bergbaustädte, die jahrhundertelang nebeneinander bestanden und jeweils eigene Kirchen und Marktplätze hatten. Heute nutzen Studierende und Einheimische gemeinsam die Fußgängerzone zwischen den ehemaligen Ortskernen, wo sich Cafés und kleine Geschäfte aneinanderreihen.
Die Stadt liegt rund 600 Meter über dem Meeresspiegel, weshalb das Wetter oft kühler und feuchter ausfällt als im Umland. Fußwege zwischen den Ortsteilen führen durch bewaldetes Gelände und können bei Schnee oder Regen rutschig werden.
Das Oberharzer Bergwerksmuseum zeigt auf vier Etagen Werkzeuge, Maschinen und Modelle aus mehreren Jahrhunderten Bergbau. Besucher können die alten Schächte Kaiser Wilhelm II und Ottiliae besichtigen, wo früher Blei und Zink abgebaut wurden.
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