Bauhausgebäude Dessau, Museum für moderne Architektur in Dessau-Roßlau, Deutschland.
Das Bauhaus Dessau ist ein Gebäudekomplex aus den 1920er Jahren in Dessau-Roßlau, Deutschland, der früher eine Kunstschule beherbergte und heute als Museum dient. Die drei Flügel aus Beton und Glas sind durch verglaste Gänge verbunden und zeigen Werkstätten, Wohnräume und Ausstellungsflächen.
Walter Gropius entwarf den Bau nach dem Umzug der Schule aus Weimar und ließ ihn 1925 bis 1926 errichten. Die Schule zog 1932 nach Berlin um und das Gebäude diente später als Fachschule, bis es nach der Wiedervereinigung restauriert wurde.
Der Name kommt von der Kunstschule, die hier Handwerk und Gestaltung zusammenbringen wollte. Heute sehen Besucher Studentenwohnungen mit einfachen Möbeln, Werkstätten mit großen Fenstern und Treppenhäuser, die zeigen, wie man damals ohne Schmuck bauen wollte.
Führungen zeigen die Räume der ehemaligen Schule und erklären, wie man hier früher gearbeitet hat. Am besten kommt man vormittags, wenn weniger Gruppen unterwegs sind und das Licht durch die großen Fenster fällt.
Die Studenten lebten in kleinen Zimmern mit ausklappbaren Betten und eingebauten Schränken, die nur das Nötigste boten. Jedes Zimmer hatte einen eigenen Balkon, auf dem man auch im Winter draußen sein konnte.
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