Dessau-Roßlau, Verwaltungszentrum in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Dessau-Roßlau ist ein Verwaltungszentrum in Sachsen-Anhalt, wo Elbe und Mulde zusammenfließen und flache Auenlandschaften mit Industriegebieten abwechseln. Die beiden Stadtkerne liegen mehrere Kilometer voneinander entfernt und sind durch Wohnviertel und Grünflächen miteinander verbunden.
Die eigenständige Stadt entstand 2007 durch den Zusammenschluss zweier Nachbargemeinden während einer landesweiten Gebietsreform. Roßlau war bereits im Mittelalter ein Handelsplatz an der Elbfurt, während Dessau als Residenz der Fürsten von Anhalt wuchs.
Der Name Roßlau stammt vom slawischen Wort für Pferdehüter und erinnert an die frühe Besiedlung der Region durch slawische Stämme. Heute arbeiten viele Einwohner in der Schienenfahrzeugindustrie, die seit über einem Jahrhundert das wirtschaftliche Leben prägt.
Der Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen nach Berlin und Leipzig, und viele Sehenswürdigkeiten sind mit dem Fahrrad erreichbar. Wer die historischen Bauhaus-Gebäude besichtigen möchte, sollte mehrere Stunden einplanen, da sie über das Stadtgebiet verteilt liegen.
Der Binnenhafen an der Elbe war einst ein wichtiger Umschlagplatz für Kohle und Baustoffe, dient heute aber hauptsächlich als Yachthafen. Im Ortsteil Roßlau steht eine der ältesten Bockwindmühlen Deutschlands, die noch ihre ursprüngliche Holzkonstruktion aus dem 18. Jahrhundert bewahrt.
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