Marienkirche, Protestantische Kirche in Dessau-Roßlau, Deutschland.
Die Marienkirche ist eine dreischiffige Hallenkirche aus rotem Backstein mit charakteristischem westlichem Turm in der Stadtmitte. Das Innere zeigt unverputzte Backsteinwände und wird von einer modernen flachen Holzdecke überspannt.
Die Kirche entstand zunächst 1263 als romanischer Bau und wurde dann ab 1506 durch einen gotischen Neubau unter Fürst Ernst von Anhalt-Dessau ersetzt. Der Wiederaufbau nach der Zerstörung 1945 gab ihr das heutige Aussehen.
Die Kirche ist heute ein wichtiger Ort für kulturelle Veranstaltungen und Konzerte in der Stadt. Besucher erleben hier regelmäßig Theater und Musikaufführungen, die das Innere mit Leben füllen.
Das Gebäude ist öffentlich zugänglich und wird als Veranstaltungsort durch die Stadtverwaltung Dessau-Roßlau verwaltet. Besucher sollten sich auf die Verfügbarkeit je nach geplanten Veranstaltungen erkundigen.
Die unverputzten Backsteinwände sind das Ergebnis einer bewussten Entscheidung nach dem Wiederaufbau, die den Charakter des Ortes prägt. Dieses Merkmal unterscheidet sie deutlich von vielen restaurierten Kirchen, die ihre ursprüngliche Ausstattung wiederherstellen.
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