Dessau, UNESCO-Weltkulturerbe in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Dessau ist ein Ortsteil von Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt und Teil des UNESCO-Welterbes Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die Stadt verbindet Landschaftsgärten entlang der Elbe mit Gebäuden der Bauhausschule, die sich auf mehrere Standorte verteilen und durch Wege und Brücken miteinander verbunden sind.
Fürst Leopold III. ließ ab 1769 einen weitläufigen Landschaftspark anlegen, der aufklärerische Ideale mit praktischer Landwirtschaft verband. Später wurde die Stadt durch die Gründung des Bauhauses im Jahr 1925 zu einem Zentrum der modernen Architektur und Gestaltung.
Das Bauhaus Museum und die Meisterhäuser zeigen, wie Künstler und Architekten in den 1920er Jahren hier lebten und arbeiteten. Die klare Formensprache und die offenen Grundrisse prägen noch heute das Stadtbild und ziehen Besucher aus der ganzen Welt an, die sich für moderne Gestaltung interessieren.
Die meisten Bauhausgebäude und die Parkteile des Gartenreichs sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichbar. Wer beide Welterbestätten besuchen möchte, sollte mindestens einen ganzen Tag einplanen, da sie sich an verschiedenen Stellen der Stadt befinden.
Das Kornhaus am Elbufer wurde 1930 als Restaurant mit Rundblick erbaut und vereint Bauhaus-Architektur mit der Idee eines öffentlichen Treffpunkts am Wasser. Der geschwungene Glasbau erinnert an ein Schiffsdeck und bietet einen weiten Blick über den Fluss.
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