Stiftung Bauhaus Dessau, Kunstmuseum in Dessau-Roßlau, Deutschland
Das Bauhaus Dessau ist ein modernes Gebäude mit klaren Formen, großen Glasflächen und funktionalem Design, das die Lehren der Schule selbst in seiner Architektur widerspiegelt. Im Inneren zeigt das Haus Möbel, Keramik, Fotografie und Kunstwerke von Künstlern, die hier unterrichteten oder lernten.
Die Schule entstand in den 1920ern als Reaktion auf den Wunsch, Kunsthandwerk und Industrie zu verbinden und wurde zur einflussreichsten Kunstschule der Moderne. Nach ihrer Schließung 1933 durch die Nationalsozialisten wurde das Gebäude später restauriert und die Stiftung 1994 gegründet, um das Erbe zu bewahren.
Der Ort trägt den Namen der einflussreichen Kunstschule, die hier von 1925 bis 1932 tätig war und Generationen von Gestaltern prägte. Besucher erleben heute noch die Räume, in denen Studierende Möbel, Textilien und grafische Designs erschufen, die das Design des 20. Jahrhunderts veränderten.
Das Gelände ist während der meisten Monate täglich geöffnet, wobei die Stunden nach Jahreszeit wechseln - im Winter mit längeren Pausen zwischen den Besuchstagen. Es ist ratsam, mehrere Stunden einzuplanen, um die Ausstellungen gründlich zu erkunden und die Architektur selbst zu studieren.
Die Sammlung umfasst die größte Bestände an Bauhaus-Tapetenentwürfen, die während des Schulbetriebs mehr Einnahmen generierten als jedes andere Produkt. Dieses Handelserfolg wird oft übersehen, da Anhänger der Schule hauptsächlich an Möbel und Grafiken denken.
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