Palais Minckwitz, Stadtpalais in Dessau-Roßlau, Deutschland
Der Palais Minckwitz ist ein zweistöckiges Gebäude mit großen Bogentüren, klassischen Portalen und einem Satteldach mit aufrechten Dachgauben an der Johannisstraße. Die Struktur zeigt klare Merkmale der barocken Architektur mit symmetrischen Fassaden und prägt das Stadtbild dieses historischen Viertels.
Der Palast entstand zwischen 1745 und 1750 im Auftrag von Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau. Nach mehrfachem Wechsel der Eigentümer kam er in den Besitz der Familie von Minckwitz, die ihm seinen heutigen Namen gab.
Der Palast ist ein markantes Gebäude in der Neustadt, dem Stadtviertel, das sich am Ende des 17. Jahrhunderts gegenüber der Johanniskirche entwickelte. Sein Name stammt von der Familie von Minckwitz, die es lange Zeit besaß und prägte.
Das Gebäude liegt in einem Viertel mit mehreren anderen historischen Palästen, die zu Fuß erreichbar sind. Es funktioniert heute als Wohnhaus und öffnet sich gelegentlich für kleine Konzerte und Lesungen, daher sollte man sich vorab über Veranstaltungen erkundigen.
Im Inneren befand sich einmal eine Werkstatt, in der der Keramiker Hunold feinste Steinzeug nach den Techniken des englischen Herstellers Wedgwood produzierte. Diese handwerkliche Tätigkeit verleiht dem Haus eine besondere industriegeschichtliche Bedeutung.
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