Großer Plöner See, Natursee in der Holsteinischen Schweiz, Deutschland
Der Großer Plöner See ist das größte Binnengewässer Schleswig-Holsteins und erstreckt sich über eine große Fläche mit einer maximalen Tiefe von 58 Metern. Der See wird von einer hügeligen Landschaft mit bewaldeten Ufern umgeben und beherbergt mehrere kleine Inseln.
Die Region zeigt Spuren menschlicher Besiedlung vom Mittelsteinzeitalter bis ins Mittelalter und wurde später von slawischen Siedlern geprägt. Die heute sichtbare Kulturlandschaft mit ihren Dörfern und Befestigungen entwickelte sich über Jahrhunderte.
Der Name "Plöner See" stammt vom slawischen Wort "Plune", das "eisfreies Wasser" bedeutet und zeigt, wie frühe Siedler die Gewässer verstanden. Heute ist der See ein Ort der Erholung und prägt das Bild der Region mit seinen vielen Uferdörfern und Segelschiffen.
Der See ist von mehreren Badeorten aus zugänglich, und rund um die Ufer verteilen sich Campingplätze sowie Verleihstationen für Wassersportausrüstung. Die beste Besuchszeit ist vom späten Frühling bis zum frühen Herbst, wenn das Wasser warm genug zum Schwimmen ist und die meisten Aktivitäten verfügbar sind.
Der Schwentine-Fluss fließt durch das Gewässer und verbindet es direkt mit der Kieler Förde, wodurch eine natürliche Wasserstrecke von der Binnensee zur Ostsee entsteht. Diese Verbindung machte den See historisch bedeutsam für die Schifffahrt zwischen Binnenland und Küste.
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