Knochenhaueramtshaus, Mittelalterliches Fachwerkhaus in Hildesheim, Deutschland
Das Zunfthaus der Metzger ist ein siebengeschossiges Gebäude mit aufwendigen Holzrahmenkonstruktionen und Schnitzereien im Renaissancestil. Das Haus wird heute vom Stadtmuseum genutzt und beherbergt auch ein Restaurant.
Der Bau entstand 1529 als Versammlungsort für die Metzgerzunft und verfügte über ein unterirdisches Gewölbe zur Fleischlagerhaltung. Das ursprüngliche Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und danach wieder aufgebaut.
Das Gebäude zeigt, wie wohlhabend die Fleischerzunft war, und spiegelt ihre wichtige Rolle im mittelalterlichen Handelsleben wider. Die aufwendige Fassade mit ihren Schnitzereien erzählt von dem Stolz und der Bedeutung, die diese Zunft in der Stadt hatte.
Das Gebäude steht am Marktplatz und ist leicht zu finden, wenn man durch die Altstadt spaziert. Besucher können das Museum und das Restaurant ganzjährig besuchen, was es zu einem guten Ziel für verschiedene Tageszeiten macht.
Der Wiederaufbau zwischen 1987 und 1989 erforderte etwa 400 Kubikmeter Eichenholz, um die ursprüngliche Form treu zu bewahren. Diese massive Menge Holz verdeutlicht den großen Aufwand, der nötig war, um das zerstörte Meisterwerk wiederherzustellen.
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