Wedekindhaus, Fachwerkhaus der Renaissance am Marktplatz, Hildesheim, Deutschland.
Das Wedekindhaus ist ein Fachwerkhaus aus der Renaissance an der Hildersheimer Marktplatz mit drei prominenten Giebeln und einer aufwendigen Holzkonstruktion an der Sudseite. Das Gebaude zeigt eine reiche Gestaltung mit mehreren Quergiebeln, die die handwerkliche Meisterschaft und den Wohlstand seines einstigen Besitzers widerspiegeln.
Hans Storre, ein Kaufmann aus einer lokalen Patrizierfamilie, ließ dieses Gebaude 1598 gegenüber vom Rathaus errichten. Die Konstruktion dokumentiert die wirtschaftliche Blutzeit Hildesheims wahrend der Renaissance.
Die Holzschnitzereien an der Fassade zeigen Tugenden und Künste wie Gerechtigkeit, Glaube und Geduld, die damals als wichtig für das Leben in der Stadt galten. Diese Darstellungen machen sichtbar, welche Werte die wohlhabenden Kaufleute zur Zeit der Renaissance hochschätzten.
Das Gebaude beherbergt heute eine Bankfiliale und ist leicht zu finden, da es sich zentral am Marktplatz befindet. Besucher konnen die Fassade von offentlichen Platzen aus betrachten und die Schnitzereien und architektonischen Details von außen erkunden.
Nach seiner Zerstorung 1945 wurde das Gebaude zwischen 1984 und 1986 sorgfaltig rekonstruiert, wobei die ursprunglichen Renaissancearchitekturelemente erhalten blieben. Die Wiederherstellung zeigt die aufwendigen Anstrengungen der Stadt, ihre historischen Schätze aus dieser Zeit zu bewahren.
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