Sonneberg, Kreisstadt in Thüringen, Deutschland
Sonneberg ist eine Kreisstadt im südlichen Thüringen, die sich über die Hänge des Thüringer Waldes bis auf Höhen von rund 800 Metern erstreckt. Die Bebauung verteilt sich auf mehrere Täler und Höhenlagen mit älteren Vierteln im unteren Bereich und neueren Siedlungen in den erhöhten Lagen.
Die Siedlung entstand im 12. Jahrhundert unterhalb der Burg Sonneberg und wurde 1207 erstmals urkundlich von den Herren von Sonneberg erwähnt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem Zentrum der Spielzeugproduktion in Deutschland.
Das Deutsche Spielzeugmuseum bewahrt umfangreiche Sammlungen zur Entwicklung der Spielzeugherstellung vom 16. Jahrhundert bis heute. Die Ausstellungsräume zeigen, wie sich lokale Handwerkstraditionen über Generationen verändert haben.
Die Stadt ist über den Bahnhof Sonneberg Hauptbahnhof an das Eisenbahnnetz angebunden, der an der Strecke Coburg–Sonneberg liegt. Die Straßen führen durch mehrere Steigungen und Täler, sodass Besucher bei Spaziergängen mit unterschiedlichen Höhenunterschieden rechnen sollten.
Der Dreistromstein im Landkreis markiert den Punkt, an dem drei Hauptflusswasserscheiden zusammentreffen, die in den Rhein, die Weser und die Elbe fließen. Dieser geografische Marker zeigt, wie Regenwasser aus dieser Region in drei verschiedene Richtungen abfließt.
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