Schloss Marienburg, Neugotisches Schloss in Schulenburg, Deutschland
Schloss Marienburg ist eine neugotische Residenz in Schulenburg, Deutschland, die zwischen 1858 und 1867 erbaut wurde. Die Anlage erhebt sich 141 Meter über dem Meeresspiegel mit aufwendigem Mauerwerk, Spitzbögen und zahlreichen Türmen, die ihr architektonisches Profil prägen.
König Georg V. von Hannover ließ das Schloss zwischen 1858 und 1867 als Geburtstagsgeschenk für seine Frau Marie errichten. Die Königin lebte aufgrund der Verbannung der Familie nie in dem Anwesen.
Der große Saal zieht sich über zwei Stockwerke und zeigt eine Porträtgalerie sowie eine Sammlung silberner Möbel aus dem Jahr 1720. Die geschnitzten deutschen Bücherregale in der Bibliothek der Königin im Südwestturm belegen das handwerkliche Können des neunzehnten Jahrhunderts.
Das Schloss bleibt bis 2030 für umfangreiche Renovierungsarbeiten geschlossen, wobei Besucher den Standort über den Bahnhof Nordstemmen erreichen können. Die Anlage liegt außerhalb des Ortskerns in erhöhter Lage über dem Leinetal.
Das Anwesen war ursprünglich als privater Rückzugsort für die Königin konzipiert, doch politische Ereignisse verhinderten ihre Ankunft vollständig. Die Silbermöbel im großen Saal stammen aus einer älteren Residenz und wurden in die neue Anlage übertragen.
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