Calenberger Brücke, Straßenbrücke und Architekturdenkmal in Schulenburg, Deutschland.
Die Calenberger Brücke ist ein Steinbauwerk über die Leine mit drei elliptischen Bögen, die aus Sandsteinblöcken zwischen zwei Pfeilern errichtet wurden. Das Bauwerk überspannt etwa 42 Meter und zeigt die massiv gearbeitete Konstruktion des 18. Jahrhunderts.
Das Bauwerk wurde 1751 während des Kurfürstentums Hannover unter König Georg II. errichtet und ersetzte frühere Konstruktionen, die an demselben Ort zusammengebrochen waren. Diese Neuerrichtung war Teil der damaligen Infrastrukturentwicklung in der Region.
Im Zentrum der Brücke ist ein Wappenschild des Königs Georg II. eingemeißelt, das bis heute an die fürstliche Vergangenheit der Region erinnert. Dieses Symbol prägt das Erscheinungsbild des Bauwerks und erzählt von seiner Bedeutung als wichtiges Übergangswerk.
Der schmale Querschnitt erlaubt nur Einrichtungsverkehr, der durch Ampeln reguliert wird, mit strikten Geschwindigkeits- und Gewichtsbeschränkungen für Fahrzeuge. Fußgänger und Radfahrer sollten sich dem Verkehr anpassen und auf die Signale achten.
Der Legende nach soll während des Baus ein Kind in den mittleren Pfeiler eingemauert worden sein, um böse Geister zu besänftigen und die Konstruktion zu schützen. Diese düstere Geschichte aus mittelalterlichen Aberglauben haftet dem Bauwerk bis heute an.
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