Schloss Rössing, Stammburg der Herren von Rössing östlich der Kirche des Ortsteils Rössing der Gemeinde Nordstemmen im niedersächsischen Landkreis Hildesheim
Schloss Rössing ist ein Wasserschloss in Nordstemmen mit Ursprüngen im frühen Mittelalter, heute in seiner Form aus dem späten 16. Jahrhundert. Das Gebäude verbindet mehrere Baustile: einen Flügel aus Fachwerk und Stein von 1589, ein großes Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert sowie einen neugotischen Anbau von 1909 mit kunstvoll gemachtem Treppenturm.
Das Schloss wurde erstmals um 1133-1134 erwähnt, als die Familie Rössing das Gebiet bereits kontrollierte, doch 1431 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte ab dem späten 16. Jahrhundert unter Ludolph von Rössing mit Fertigstellung von Teilen 1589, die bis heute stehen.
Der Name Rössing stammt von der Familie, die das Schloss seit dem frühen 12. Jahrhundert bewohnt. Der Park und die Außenanlagen sind öffentlich zugänglich und zeigen, wie die Adelsfamilien in dieser Region lebten und ihre Güter verwalteten.
Der Park und die Außenanlagen des Schlosses sind täglich öffentlich zugänglich, während das Wohnhaus selbst nicht besucht werden kann, da die Familie Rössing dort noch lebt. Ein Fußweg führt vom Park zur nahegelegenen Kirche und gibt einen guten Überblick über die Gesamtanlage.
Der Park beherbergt heute Nisthilfen für Eisvögel und Ansitzstangen für Greifvögel sowie Insektenhotels, die dem Schlossgelände eine ökologische Funktion geben. Im Teich des Parks lassen sich mit Geduld seltene Vögel wie der Eisvogel beobachten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.