Giesener Teiche, Naturschutzgebiet in Hildesheim, Deutschland
Giesener Teiche ist ein Schutzgebiet in Hildesheim, das zwei Seen, Schilfzonen, Seggenmoore und Feuchtwiesen umfasst und sich in der Nähe der Innerste erstreckt. Die Landschaft entstand auf Rotem Ton mit Gipsstein-Formationen und bietet verschiedene Lebensräume auf insgesamt 17 Hektar.
Die beiden Seen wurden Ende des 18. Jahrhunderts vom Hochstift Hildesheim zur Fischzucht angelegt und prägen die Landschaft bis heute. Danach entwickelte sich das Gebiet zu einem Schutzgebiet für die dort lebenden Pflanzen und Tiere.
Das Gebiet ist Teil des Naturerlebnis-Areals Kleeblatt und wird von Besuchern genutzt, um Schilfzonen und Feuchtwiesen zu erkunden. Die verschiedenen Bereiche zeigen unterschiedliche Lebensräume, die Wanderer beim Spaziergang entdecken können.
Das Schutzgebiet liegt zwischen Himmelsthür und Giesen im Norden Hildesheims und besitzt mehrere Zugangspunkte mit gekennzeichneten Wegen. Besucher finden hier gute Moglichkeiten zur Vogelbeobachtung und zur Erkundung verschiedener Lebensraume bei Spaziergangen.
Das Gebiet beherbergt seltene Arten wie die Schmale Windelschnecke und den Kammmolch, die in dieser speziellen Umgebung gedeihen. Diese Tiere sind schwer zu sehen, aber ihre Anwesenheit macht den Ort zu einem besonderen Refugium.
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