Anti-Kriegs-Museum, Friedensmuseum in Berlin, Deutschland.
Das Anti-Kriegs-Museum ist ein Friedensmuseum in der Brüsseler Straße 21 im Berliner Ortsteil Wedding. Seine Dauerausstellung dokumentiert die Schrecken beider Weltkriege, pazifistische Aktionen und aktuelle Kriege und umfasst einen rekonstruierten Luftschutzkeller. Eine Peace Gallery zeigt Kunst gegen den Krieg, und vor dem Museum auf der Lütticher Straße steht die Skulptur Das Gewehr zerbrechen von Antonio Monitillo.
Das Museum wurde 1925 von dem Pazifisten Ernst Friedrich gegründet, doch die ursprüngliche Sammlung wurde 1933 von den Nazis zerstört. Es öffnete 1982 unter der Leitung von Friedrichs Enkel als Gedenkstätte wieder.
Das Museum konzentriert sich auf persönliche Gegenstände, die zeigen, wie Krieg Menschen beeinflusst hat. Besucher sehen echte Briefe und Tagebücher, die tiefe Einblicke in das Leben von Soldaten geben.
Das Museum liegt in der Brüsseler Straße 21 im Wedding, wenige Schritte von der Freifläche an der Lütticher Straße entfernt, auf der seit dem 1. Oktober 2005 Antonio Monitillos Skulptur Das Gewehr zerbrechen steht. Es ist täglich, auch sonn- und feiertags, von 16 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Eine große Weltkarte im Museum zeigt aktuelle Konflikte auf der ganzen Welt in Echtzeit. Sonderausstellungen befassen sich mit moderner Kriegstechnologie und der Geschichte von Chemiewaffen, was die Bedeutung des Museums bis heute verdeutlicht.
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