Lorch, Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen
Lorch ist eine Weinbaugemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis, die am westlichen Rand des Rheingaus direkt am Rhein liegt. Das Ortszentrum ist von Fachwerkhäusern geprägt, und die umliegenden Steilhänge sind fast vollständig mit Weinreben bepflanzt.
Lorch war im Mittelalter ein wichtiger Punkt am Rheinhandelsweg, an dem Waren zwischen Köln und Frankfurt umgeschlagen wurden. Diese Lage machte die Gemeinde früh zu einem Zentrum des Weinhandels, was noch heute an den alten Kellern und Weingütern abzulesen ist.
Der Ort ist seit Jahrhunderten vom Weinbau geprägt und dies sieht man in den engen Gassen, wo alte Weinhäuser und Probierstuben Besucher einladen. Die Winzer hier haben ihre Traditionen bewahrt und zeigen sie gerne in ihren Kellern und bei lokalen Festen.
Das Ortszentrum lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da enge Gassen und Treppen das Fahren unpraktisch machen. Wer die Weinberge besuchen möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da die Hanglagen steil und die Wege teils uneben sind.
Lorch markiert die genaue Grenze zwischen dem Rheingau und dem Mittelrheintal, zwei Weinregionen mit sehr unterschiedlichem Charakter. Diese Grenzlage bedeutet, dass man hier auf engem Raum Weine aus zwei verschiedenen Terroirs verkosten kann.
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