Chinesisches Haus, Gartenhaus im Park Sanssouci, Deutschland
Das Chinesische Haus steht auf einer kleeblattförmigen Grundfläche mit drei Kammern, die sich von einem zentralen runden Gebäude ausstrecken und von einem zeltförmigen Kupferdach bedeckt werden. Die Struktur verbindet europäische Architektur mit asiatisch inspirierten Gestaltungselementen in ihrem inneren und äußeren Design.
Friedrich der Große beauftragte Architekt Johann Gottfried Büring, diesen Pavillon zwischen 1755 und 1764 zu errichten, wobei die Bauarbeiten während des Siebenjährigen Krieges unterbrochen wurden. Nach Kriegsende wurde die Struktur nach Büring's ursprünglichem Plan vollendet.
Das Innere zeigt grünen Stuckmarmoraufgrund, während Deckengemälde asiatische Figuren von Papageien, Affen und Buddha-Statuen im Rokoko-Stil umgeben darstellen. Diese Dekoration spiegelt die europäische Faszination für östliche Kulturen des 18. Jahrhunderts wider.
Der Pavillon kann von Mai bis Oktober, dienstags bis sonntags zwischen 10:00 und 18:00 Uhr besucht werden, wobei der letzte Einlass 30 Minuten vor der Schließung gestattet ist. Das Gebäude befindet sich im Park Sanssouci und ist über die Fußwege des Gartens erreichbar.
Sandsteinsäulen in Form von Palmenstämmen, handwerklich von Johann Melchior Kambly gefertigt, tragen das gesamte Dach des Gebäudes. An den Außenwänden sind vergoldete Affen-Skulpturen angebracht, die als Dachzierstücke dienen.
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