Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin, UNESCO-Weltkulturerbe in Potsdam und Berlin, Deutschland.
Die Paläste und Parks von Potsdam und Berlin bilden eine Landschaft mit Schlössern und gestalteten Gärten, die sich über mehrere hundert Quadratkilometer an den Ufern der Havel erstrecken. Diese Ensembles zeigen unterschiedliche Baustile von der eleganten Sanssouci bis zu riesigen Barockgärten mit Teichen, Kanälen und Waldstücken.
Diese Landschaften entstanden zwischen 1730 und 1916, als preußische Könige dort ihre Schlösser und Gärten nach europäischen Vorbildern bauten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelände geteilt, bis die Wiedervereinigung 1990 eine Wiederherstellung und UNESCO-Anerkennung ermöglichte.
Der Name Sanssouci bedeutet "ohne Sorgen" und spiegelt sich in der spielerischen Gestaltung der Räume und Gärten wider. Man sieht überall künstlerische Details in den Springbrunnen, Statuen und Bepflanzungen, die zeigen, wie die preußischen Herrscher ihre Freizeit verbrachten und ihre Macht ausdrückten.
Es ist sinnvoll, mehrere Tage einzuplanen, um die verschiedenen Paläste und ihre Gärten zu besuchen, da sie über große Bereiche verteilt sind. Man kann zu Fuß gehen oder lokale Verkehrsmittel nutzen, um zwischen den einzelnen Orten zu wechseln und die Landschaft dazwischen zu erkunden.
Viele Besucher wissen nicht, dass der Neue Garten in Potsdam eines der großen englischen Gartenexperimente des 18. Jahrhunderts war. Dieser Park zeigt eine ganz andere Gestaltungsphilosophie als die barocken Anlagen und gibt einen Einblick in sich wandelnde Geschmäcker der preußischen Elite.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.