Mauerpark, Stadtpark in Prenzlauer Berg, Deutschland
Der Mauerpark erstreckt sich über einen früheren Grenzstreifen und bietet weitläufige Rasenflächen, Sportplätze sowie erhaltene Abschnitte der Berliner Mauer mit Graffiti. Wege durchziehen das Gelände, das sich vom nördlichen Rand bis zur südlichen Grenze über mehrere hundert Meter zieht und sowohl ruhige Ecken als auch belebte Bereiche umfasst.
Nach der Wiedervereinigung 1989 wurde dieser ehemalige Todesstreifen zwischen Ost- und West-Berlin in einen öffentlichen Park umgewandelt, der 1994 eröffnet wurde. Die Stadt ließ Teile der Mauer als Erinnerung stehen und fügte nach und nach Sportanlagen sowie das Amphitheater hinzu.
Der Name vereint 'Mauer' und 'Park', erinnert an die frühere Grenze und zeigt sich heute in bemalten Betonresten entlang der Wege. Besonders sonntags versammeln sich Menschen am Steinamphitheater zum offenen Karaoke, während auf den Wiesen ringsum Gruppen picknicken und Musik hören.
Das Gelände liegt nahe der Bernauer Straße und ist über die U-Bahnstationen Eberswalder Straße und Bernauer Straße sowie mehrere Straßenbahnlinien erreichbar. An Wochenenden kann es besonders voll werden, daher empfiehlt sich ein Besuch am Vormittag oder an Wochentagen für mehr Ruhe.
Einige der bemalten Mauerabschnitte stammen noch aus den letzten Monaten der DDR und zeigen Motive, die von Künstlern aus aller Welt nach 1990 hinzugefügt wurden. Die Graffiti-Wand am östlichen Rand wird regelmäßig von neuen Sprayern gestaltet und verändert ihr Aussehen fast wöchentlich.
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