S-Bahn Hamburg, Stadtbahnsystem in Hamburg, Deutschland
Die Hamburg S-Bahn ist ein Nahverkehrssystem in Hamburg, Deutschland, das auf einer Strecke von etwa 147 Kilometern mit 68 Bahnhöfen Innenstadt und Vororte verbindet. Das Netz umfasst vier Hauptlinien, die sich an zentralen Knotenpunkten kreuzen und Reisende zu verschiedenen Stadtteilen und umliegenden Gemeinden bringen.
Der Betrieb begann 1906 mit dampfbetriebenen Zügen zwischen Blankenese und Altona, die ein Jahr später auf elektrischen Antrieb umgestellt wurden. Zwischen 1939 und 1940 erfolgte der Wechsel von Oberleitung zu einer speziellen Stromschiene mit 1.200 Volt Gleichstrom.
Die Bezeichnung leitet sich vom deutschen Begriff "Schnellbahn" ab und beschreibt die Funktion als schnelles Stadtbahnsystem für den Nahverkehr. Fahrgäste nutzen die Züge täglich für Pendlerstrecken, wobei die roten Waggons zum vertrauten Stadtbild gehören und in den Stoßzeiten oft gut gefüllt sind.
Die Züge fahren an Werktagen zwischen 4:30 Uhr morgens und 1:00 Uhr nachts, während an Wochenenden durchgehender Nachtverkehr angeboten wird. Alle Stationen sind über Treppen, Aufzüge oder Rampen erreichbar, wobei Anzeigetafeln die nächste Abfahrt und Linie anzeigen.
Die Stromversorgung erfolgt über eine seitlich angebrachte Stromschiene statt durch Oberleitungen, was besonders an den Bahnsteigen sichtbar ist. Dieses System wurde 1939 eingeführt und ermöglicht einen gleichmäßigen Stromfluss bei geringerer Bauhöhe der Tunnel.
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