Bahnhof München Olympiastadion, Geisterstation in Milbertshofen-Am Hart, Deutschland
München Olympiastadion station ist ein stillgelegter Bahnhof im Stadtteil Milbertshofen-Am Hart, der zwei parallele Gleise mit verlassenen Bahnsteigen aufweist, die von Vegetation bewachsen sind. Die Anlage sitzt entlang des Münchner S-Bahn-Netzes und zeigt heute den Zustand eines ungenutzten Verkehrsknotenpunkts.
Der Bahnhof wurde im April 1972 eröffnet, um Besucher der Olympischen Sommerspiele zu den Sportkomplexen zu transportieren. Nach dem Event wurde der Betrieb eingestellt und die Station danach nicht mehr als Verkehrsknoten genutzt.
Der Ort steht als physisches Zeugnis der Olympischen Spiele von 1972, mit Bauelementen, die die modernistische Gestaltung dieser Ära widerspiegeln. Die Architektur erzählt von einer Zeit, als neue Verkehrsinfrastruktur die Stadt verband und Menschen zum Sportplatz brachte.
Die Öffentlichkeit darf das Gelände nicht betreten, aber Besucher können die äußere Struktur von bestimmten Aussichtspunkten aus betrachten. Es ist ratsam, die Gegend tagsüber zu erkunden und von sicheren Positionen aus zu fotografieren.
Pflanzen und Natur haben die Bahnsteige und Infrastruktur schrittweise übernommen und wandeln diesen ehemaligen Verkehrsknotenpunkt in ein seltenes Zeugnis der Nachkriegszeit um. Das Gelände zeigt, wie schnell menschliche Strukturen von der Natur zurückerobert werden, wenn sie nicht mehr gepflegt werden.
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