Baader-Befreiung, Politischer Vorfall am Institut für Soziale Angelegenheiten in Berlin, Deutschland
Die Befreiung von Andreas Baader war ein bewaffneter Überfall auf das Institut für Sozialwissenschaften in Berlin-Dahlem am 14. Mai 1970. Mehrere Personen drangen in das Gebäude ein, schossen auf Wachpersonal und halfen Baader, der sich dort in Haft befand, zur Flucht.
Das Ereignis markierte den Anfang der bewaffneten Kampagne der Roten-Armee-Fraktion gegen den westdeutschen Staat. Die Aktion zeigte, dass radikale Gruppen bereit waren, Gewalt einzusetzen, um ihre politischen Ziele durchzusetzen.
Studenten und Aktivisten in Deutschland deuteten diese Befreiung als Aufruf zum direkten Handeln gegen institutionelle Kontrolle.
Der Ort kann heute besichtigt werden, auch wenn das Gebäude unter anderen Namen bekannt ist und weiterhin als Institut genutzt wird. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen privaten Forschungskomplex handelt und der Zugang eingeschränkt sein kann.
Die Befreier gaben vor, ein Buch über straffällige Jugendliche zu schreiben und täuschten damit das Personal des Instituts, um Zutritt zu erhalten. Diese Verkleidung als Forscher erlaubte ihnen, in den gesicherten Bereich zu gelangen und die Operation durchzuführen.
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