Innenhafen Duisburg, Lagerhaus-Bezirk und Binnenhafen in Duisburg, Deutschland.
Der Duisburger Binnenhafen ist ein Hafengebiet und Lagerdistrikt entlang des Rheins mit restaurierten Speicherbauten, modernen Büros und gastronomischen Einrichtungen. Das Gelände verfügt über Freizeitbereiche am Wasser, darunter einen Yachthafen und verschiedene öffentliche Plätze zum Verweilen.
Der Hafen wurde im 19. Jahrhundert zum Zentrum des Getreidehandels und verband Europa mit Lieferanten aus Russland, Amerika und Indien. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor das Gebiet an Bedeutung, wurde aber ab den 1990ern schrittweise zu einem Wohn- und Freizeitquartier umgebaut.
Das Viertel trägt den Namen des früheren Hafenbeckens und zeigt heute noch Spuren dieser Vergangenheit in seinen Gebäudenamen und Straßenbezeichnungen. Kunstgalerien und Restaurants nutzen die ehemaligen Speicherräume und schaffen damit einen Ort, an dem Geschichte und zeitgenössisches Leben nebeneinander existieren.
Das Gelände ist flach und leicht zu erkunden, mit gepflasterten Wegen rund um das Wasser und klaren Beschilderungen für Besucher. Zum Verständnis der Geschichte empfiehlt sich das nahe gelegene Museum, das mehr über die früheren Hafen- und Handelsfunktionen erzählt.
Das Gebiet beherbergt das Museum Küppersmühle in einer ehemaligen Getreidemühle, die eine der größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland ausstellt. Dieses ungewöhnliche Kunstmuseum in einem Industriegebäude zieht Kunstliebhaber aus der ganzen Region an.
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