Schauinslandbahn, Seilbahn im Schwarzwald, Deutschland
Die Schauinslandbahn ist eine Zweiseilumlaufbahn von der Talstation auf 473 m im Bohrertal bei Horben zur Bergstation auf 1220 m unterhalb des Schauinslandgipfels. Ihre 37 Kabinen fassen je elf Personen und fahren über 3565 m Strecke; die größte Spannweite beträgt 734 m zwischen den Stützen 6 und 7, die größte Höhe über Grund 67 m.
Nach den Plänen von Professor Georg Benoit errichtet und nach drei Jahren Bauzeit am 17. Juli 1930 eröffnet, war die Schauinslandbahn die weltweit erste Umlaufseilbahn für Personen. Ein Einkuppelfehler mit drei Toten im Jahr 1932 führte zu Sicherheitsempfehlungen, die auch in der Schweiz übernommen wurden. 1968 kaufte die Stadt Freiburg die Bahn; nach der Schließung 1987 ersetzten 37 kleinere Kabinen die zehn Großraumkabinen.
Betrieben wird die Bahn von der VAG Freiburg, dem städtischen Tram- und Busbetrieb; die Buslinie 21 verbindet die Talstation mit der Endhaltestelle der Tramlinie 2 in Günterstal. Zum 90-jährigen Jubiläum 2020 gestaltete der Freiburger Cartoonist Peter Gaymann zwei Kabinen mit Hühnern: Eine wird zum Hühnerstall, die andere zeigt Szenen aus dem Hühneralltag. Seit 1. Dezember sind sie im Einsatz.
Der Aufstieg dauert etwa 20 Minuten und man sollte wetterfeste Kleidung mitbringen, da oben windig und kühler sein kann. Die Bahn ist leicht zu erreichen und Besucher finden vor Ort Informationen zu Wanderwegen und der umliegenden Gegend.
Die Bahn ist eine Zweiseilumlaufbahn mit einem Tragseil, aber zwei Zugseilen, gebaut nach dem Entwurf von Professor Georg Benoit. Die größte Spannweite von 734 m zwischen den Stützen 6 und 7 führt die Seile 67 m über den Grund. Eine Spannstation auf halber Strecke, die zwei verbundenen Stützen ähnelt, hält Betongewichte von 58 und 52 Tonnen.
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