Marienkirche, Kirchengebäude in Neubrandenburg, Deutschland
Die Marienkirche ist eine backsteingotische Hallenkirche in Neubrandenburg, erbaut ab 1248 und vollendet 1298. Ihr 1983 rekonstruierter Turm ist mit 90 Metern das höchste Bauwerk der Stadt. Der zwischen 1292 und 1297 entstandene Ostgiebel gilt als ältestes Maßwerk der norddeutschen Backsteingotik. Seit 2001 birgt das Innere einen Konzertsaal von Pekka Salminen mit einer abgehängten Glasdecke aus Glaspiramiden.
Die Marienkirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet und gehört damit zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Im späten 20. Jahrhundert führte der finnische Architekt Pekka Salminen grundlegende Umbauarbeiten durch, um das Gebäude für kulturelle Nutzung vorzubereiten.
Der Name der Kirche bezieht sich auf die Verehrung Marias und ist noch heute in der schlichten Innenausstattung spürbar, die nichts von ihrer ursprünglichen Funktion verbirgt. Das Gebäude wird heute als Veranstaltungsort genutzt, wobei Konzerte und öffentliche Zusammenkünfte im Mittelpunkt stehen.
Das Gebäude liegt im Stadtzentrum von Neubrandenburg und ist zu Fuß gut erreichbar. Da es hauptsächlich für Veranstaltungen genutzt wird, empfiehlt es sich, den Veranstaltungskalender im Voraus zu prüfen, um sicherzugehen, dass das Gebäude geöffnet ist.
Der Konzertsaal ist als „Haus im Haus“ in die alten Backsteinmauern eingebaut; eine abgehängte Decke aus Glaspiramiden unterschiedlicher Form verbessert die Akustik. Eine zugleich als Brandschutz dienende Wand trennt das Foyer vom schuhschachtelförmigen Saal, der je nach Aufbau bis zu 1.100 Plätze bietet.
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